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| Bilder von den Workshop-Teilnehmern am 26.03.2009 "Makro" hier | |
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Am 26. März füllte sich der Seminarraum bei PHOTO UNIVERSAL mit den Teilnehmern des Makrophotographie-Workshops unter der Leitung von Stefan Seip. Allesamt gerüstet mit ihren Kameras und voller Erwartung, was der Zusatz 'kreativ' bei der Makrophotographie bedeutet, denn mit diesem Attribut war der Workshop betitelt. |
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Doch
vor den Erfolg, so heißt es, haben die Götter den Schweiß
gesetzt.
Daher startete die Veranstaltung mit einem Vortragsteil, in dem die technischen Grundlagen der Makrophotographie erläutert wurden. Zur Sprache kamen Vor- und Nachteile der zahlreichen Zubehörteile, die eine digitale Spiegelreflexkamera in eine makrofähige Ausrüstung verwandeln. Einen Königsweg gibt es dabei nicht, denn alles hängt ab von den bevorzugten Motiven, dem gewünschten Abbildungsmaßstab und der geforderten, technischen Abbildungsqualität. Der theoretische Teil wurde abgerundet mit Informationen zu den Themen Licht und Beleuchtung, Einsatz von Blitzlicht und der Bewältigung jener Schwierigkeiten, die für die Makrophotographie typisch sind. Als Appetitanreger präsentierte Seip eine Kollektion seiner Makroaufnahmen, bei denen die Bildwirkung im Vordergrund steht unter Hintanstellung der Frage nach der Erkennbarkeit des photographierten Sujets. Erlaubt ist alles, was gefällt, so könnte man diesen Teil des Workshops beschreiben, der sogar den bewussten Einsatz von Abbildungsfehlern bestimmter Objektive im Makrobereich einschließt. |
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Mit dieser Erkenntnis ging es zunächst zum gemeinsamen Mittagessen und anschließend an die praktische Arbeit. Mit Leuchtpulten, Lichtzelten, Lampen, Makro-Tischen und Aufhellern standen die Hilfsmittel bereit, mit denen sich jeder Makrophotograph ohne große Investitionen auch für das 'Ministudio' zuhause ausstatten kann. Aus einer simplen Tulpenblüte gelangen den Teilnehmern auf diese Weise Photographien, die durch ihre Zartheit, Anmutung, Ausstrahlung und Farbgebung wie ein gekonntes Gemälde wirken. Genau genommen zeigen diese Bilder viel mehr als eine Tulpe, sondern können als Visualisierung des Frühlings und den damit verbundenen Emotionen gelten. |
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Auch
andere, von den Workshop-Teilnehmern mitgebrachte Gegenstände verwandelten
sich bei gekonntem Einsatz von selektiver Schärfe, passender Beleuchtung,
wohl überlegtem Bildausschnitt und manueller, zielgerichteten Belichtung
in Photos von Zauberwelten. Glasmurmeln wurden zu einem fernen Planetensystem,
Nudeln zu einer Komposition aus Pastellfarben und -tönen, Blumenstängel
in der Vase zu einem Märchenwald und das Zentrum einer Blüte
zum Blick in die Feuersbrunst der Hölle.
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Bei
der anschließenden Sichtung der entstandenen Photos mit Diskussion
waren sich alle einig: Durch die Makrophotographie eröffnet sich
ein neues Universum voller spannender Motive. Richtig in Szene gesetzt,
reichen in jedem Haushalt vorhandene Gegenstände aus, um daraus
kunstvolle und - ja, auch - kreative Photographien entstehen zu lassen.
Damit konnte die im Titel der Veranstaltung anvisierte Zielsetzung erreicht
werden, ohne dass jemand die überstrapazierte 'Biene auf der Blume'
je vermisst hätte.
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Bilder
von den Teilnehmer hier
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